collab art & bionik

Wir von collab art & bionik, Lena Müller (Bionik) und Claudia Pense (art), arbeiten zwischen Kunst und Wissenschaft, ganz konkret zwischen Kunst und Bionik.

Bionik ist eine Wissenschaft, die biologische Prinzipien, Strukturen und Prozesse der Natur erforscht und als Vorbild für technische Erfindungen nutzt.

Durch die Verbindung von Kunst und Bionik entstehen neue Perspektiven auf Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und die Beziehung zwischen Mensch, Natur und Technik.

Die Natur hat einen Vorsprung von ca. 3,8 Milliarden Jahren. In der Zeit hat sie durch Evolution eine Effizienz und Nachhaltigkeit entwickelt, die wir Menschen noch lange nicht erreicht haben. Da gilt es genau hinzuschauen.

Collab Art & Bionik zeigt, dass Kunst und Wissenschaft gemeinsam Lösungen schaffen können, die nicht nur kreativ und inspirierend sind, sondern auch einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft leisten.

Zwischenraum

Virtuelles Kunstobjekt in Kelkheim, Frankenallee 6

Screenshot

Bei collab art&bionik arbeiten wir- Lena Müller und Claudia Pense- zwischen Wissenschaft und Kunst und konnten jetzt, in Kooperation mit WAVA und initiiert vom Kulturfonds FrankfurtRheinMain im Rahmen des World Design Capital Rhein Main 2026, das virtuelle Kunstobjekt für Kelkheim umsetzen.

„Zwischenraum“ ist eine grüne Oase zum Verweilen im virtuellen Raum, eine Kombination aus Funktion und Ästhetik, die einen gesellschaftlichen Bezug in die Realität nimmt.

Ab heute können wir hier also unseren „Zwischenraum“ betreten – eine grüne Oase zum Verweilen im virtuellen Raum.

Zwischenraum, weil wir uns hier zwischen Utopie und Realität befinden. Virtuelle Kunst nimmt den Raum und Platz auf eine ganz eigene Art ein, mit ihr kann man Räume und insbesondere den öffentliche Raum, neu entdecken, verändern und neu denken. Das ist, was virtuelle Kunst ausmacht.

Grüne Oasen sind für uns essenziell im urbanen Raum: Sie fördern Begegnung, verbessern das Klima und stärken die Artenvielfalt. In der Realität bringen sie jedoch auch Herausforderungen wie Verschmutzung, Verwahrlosung oder Lärmkonflikte mit sich.

Doch grüne Oasen und Treffpunkte, deshalb nicht zu planen oder abzubauen, ist keine Alternative!

Wie können wir diese Herausforderung lösen?

Unsere virtuelle Oase verbindet Natur und Stadt als Rückzugsort und lädt dazu ein, den Platz vor der Buchhandlung Tolksdorf neu zu entdecken. Die Sitzgelegenheit besteht aus einer spiralförmigen Struktur mit drei Rundungen: Sitzfläche, Rückenlehne und ein faltbarer Sonnenschutz, inspiriert vom Ohrenkneiferflügel. Filigrane Verstrebungen und ein durchscheinendes Segel schaffen zusätzliche Schutz- und Entdeckungsmöglichkeiten.

So übernehmen wir, von der Bionik inspiriert, natürliche Prinzipien in die Technik. Auch kann sich die Rückseite der Spirale ähnlich einem Kugelfisch ausdehnen, um Schutz vor Sonne, Regen und Lärm zu bieten. Diese Faszination für Natur und ihre Ideen und Entwicklungen wollen wir zeigen.

„Zwischenraum“ auch, weil wir uns zwischen Kunst und Design bewegen.

Unser Ziel ist es zum Nachdenken anzuregen: Wie können grüne Orte in Städte integriert werden, ohne Konflikte zu schaffen – und wie kann gemeinsames Leben- auch mit der Natur- besser gelingen?

Darüber wollen wir gerne ins Gespräch kommen. Dazu haben wir einen QR-Code eingerichtet, unter dem Sie Ihre Ideen für ein Leben, das auf ein miteinander unter den Menschen und mit der Natur setzt, und ganz konkret: wie eine grüne Oase im Stadtraum eine Bereicherung werden kann und nicht zum Konflikt wird, einbringen können.

Wir werden die Ideen sammeln und weiterleiten.

Und vielleicht schafft es die grüne Oase ja aus der Utopie in die Realität 🙂

Eröffnung von Zwischenraum – virtuelles Kunstobjekt in Kelkheim am 15.05.26